Unpolitische Studierendenvertretung? Nicht mit uns!

Die GRAS TU kann auf eine erfolgreiche Mandatsperiode zurückblicken. Wir sahen unsere Rolle in der Universitätsvertretung, wo wir mit einem Mandat vertreten sind, in der Kontrolle des Vorsitzteams und in der Bearbeitung der gesellschaftspolitischen Verhältnissen auf der TU. So haben wir die Aufarbeitung der Zeit des Austrofaschismus und des Nationalsozialismus forciert, die im Verdecken der Gedenktafel für den notorischen Antisemiten Karl Lueger am Hauptgebäude und der Erforschung der Exmatrikulation von Studierenden aus rassistischen und politischen Gründen gemündet hat. Ein von uns gemeinsam mit der TU*Basis ausgearbeiteter Antrag zur Verbesserung der Situation der Psychologischen Studierendenberatung wurde vor Kurzem sogar von der Bundesvertretung der ÖH beschlossen.

Auch in den nächsten 2 Jahren wollen wir in dieser Hinsicht weiterarbeiten. Eine Lehrveranstaltung zur Aufarbeitung der Geschichte der TU würde mehr kritische Inhalte an die Uni bringen, die sich „Technik für Menschen“ auf die Fahnen geheftet hat. Weiterhin werden wir auch für den freien Hochschulzugang kämpfen. Wir fordern daher die Abschaffung des Aufnahmeverfahrens in der Informatik.

Obwohl in den letzten Jahren die Zahl der Studentinnen stark gestiegen ist, wollen wir uns auch weiterhin für Frauenförderung an der TU einsetzen. Dies betrifft auch Themen wie z.B. Studieren mit Kind(ern).

Jede_r von uns ist mehr als eine Zahl, mehr als ein Geschlecht!  

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