Unpolitische Studierendenvertretung? Nicht mit uns!

Die GRAS TU kann auf eine erfolgreiche Mandatsperiode zurückblicken. Wir sahen unsere Rolle in der Universitätsvertretung, wo wir mit einem Mandat vertreten sind, in der Kontrolle des Vorsitzteams und in der Bearbeitung der gesellschaftspolitischen Verhältnissen auf der TU. So haben wir die Aufarbeitung der Zeit des Austrofaschismus und des Nationalsozialismus forciert, die im Verdecken der Gedenktafel für den notorischen Antisemiten Karl Lueger am Hauptgebäude und der Erforschung der Exmatrikulation von Studierenden aus rassistischen und politischen Gründen gemündet hat. Ein von uns gemeinsam mit der TU*Basis ausgearbeiteter Antrag zur Verbesserung der Situation der Psychologischen Studierendenberatung wurde vor Kurzem sogar von der Bundesvertretung der ÖH beschlossen.

Auch in den nächsten 2 Jahren wollen wir in dieser Hinsicht weiterarbeiten. Eine Lehrveranstaltung zur Aufarbeitung der Geschichte der TU würde mehr kritische Inhalte an die Uni bringen, die sich „Technik für Menschen“ auf die Fahnen geheftet hat. Weiterhin werden wir auch für den freien Hochschulzugang kämpfen. Wir fordern daher die Abschaffung des Aufnahmeverfahrens in der Informatik.

Obwohl in den letzten Jahren die Zahl der Studentinnen stark gestiegen ist, wollen wir uns auch weiterhin für Frauenförderung an der TU einsetzen. Dies betrifft auch Themen wie z.B. Studieren mit Kind(ern).

Jede_r von uns ist mehr als eine Zahl, mehr als ein Geschlecht!  

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22.4.: Vienna March for Science – Gemeinsam für die Wissenschaft!

Aktuelle politische Veränderungen nicht nur in den USA geben Anlass zu großer Sorge. Die Verfälschung und Verleumdung von Tatsachen zu ideologischen Zwecken bedrohen nicht nur die Wissenschaft, sondern auch die Grundlagen der Demokratie. Mit dem Vienna March for Science  rufen wir dazu auf, das Fundament der Wissenschaft zu schützen, zu stärken und zu feiern. (Der Aufruf in voller Länge: www.sciencemarchvienna.at)

Der Erfolg der Veranstaltung wird von der Sichtbarkeit der TeilnehmerInnen und der mitwirkenden Organisationen abhängen, die dementsprechend willkommen sind, an der Gestaltung aktiv mitzuwirken. Dazu gibt es zwei Modelle:

Wissenschaft in Aktion: Der March beginnt um 13.00 Uhr mit einem Science Picnic im Sigmund-Freud-Park. TeilnehmerInnen sind eingeladen, eine Präsentation, eine Idee oder ein Experiment vorzustellen, um allen BesucherInnen ihre Forschung vorzustellen. Details: www.sciencemarchvienna.at/vienna-science-march/wissenschaft-in-aktion/

Wissenschaft kann Kunst: Um 14.00 setzt sich der Marsch dann in Bewegung. Tipps und Hinweise für die Gestaltung von Transparenten und Schauobjekten finden sich unter www.sciencemarchvienna.at/vienna-science-march/wissenschaft-kann-kunst/

Die Route führt vom Sigmund-Freud-Park über Freyung, Tuchlauben, Stephansplatz, Wollzeile, Schellinggasse, Walfischgasse und Albertina zu Michaelerplatz und Heldenplatz, durch das Burgtor zum Abschlussfest am Maria-Theresien-Platz, das von 16.00 bis 16.30 zwischen Naturhistorischem und Kunsthistorischem Museum stattfindet.

Das Anliegen des Vienna March for Science lässt sich auch virtuell unterstützen und zwar auf der Website ww.sciencemarchvienna.at, sowie auf Facebook (https://www.facebook.com/ScienceMarchVienna/) und Twitter (https://twitter.com/sciencemarchvie).

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Referatsleitung Sozialreferat der HTU Wien

Die Hochschüler_innenschaft an der TU Wien schreibt für den Rest der Exekutivperiode von 2015 bis 2017 die Referatsleitung für das Referat für Sozialpolitik aus. Bewerbungsfrist ist der 8.5.2017. Das Sozialreferat dient einerseits der Beratung der Student_innen über vorhandene Sozialeinrichtungen, andererseits wirkt es an der politischen Arbeit der Universitätsvertretung in Bereichen wie „Soziales“ und „berufstätige Studierende“ mit.

Aufgaben:

  • Regelmäßige Treffen und Vernetzung mit den anderen Referaten, Fachschaften und dem HTU Vorsitzteam
  • Anbieten von wöchentlichen Sprechstunden – Beantwortung von (An-)Fragen per E-Mail sowie persönlich
  • Initiierung, Durchführung sowie Koordination von referatspezifischen Projekten
  • Schriftlicher Tätigkeitsbericht am Ende jedes Semesters

Bei Interesse schicke bitte deine Bewerbung an vorsitz@htu.at. Die Bewerbungsfrist endet mit dem 8.5.2017. Wenn du dich genauer über die Tätigkeiten der Referate informieren möchtest, wende dich bitte an das Referat (per Mail, Telefon, oder persönlich). Jede und jeder, die/der sich in Referatsarbeit (Referent/in, Sachbearbeiter/in, Projektarbeit, …) einbringen will, ist herzlichst willkommen.

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Eure Untätigkeit kotzt uns an.

Schon seit längerer Zeit beschäftigen wir uns mit rechtsextremen Umtrieben an der TU und der noch immer mangelhaften Aufarbeitung der Vergangenheit unserer Universität im Nationalsozialismus.

In unserem offenen Brief vom 13. April 2016 (https://tuwien.gras.at/offener-brief-an-rektorin-gut-und-htu-vorsitzteam/), in dem wir über den nun auch immer öfter an der TU stattfindenden Burschibummel geschrieben haben, forderten wir das Rektorat, die GUT und die HTU auf, sich öffentlichkeitswirksam gegen die rechtsextremen Burschenschafter zu positionieren.

Schon im Juni 2016 wir über das Treffen der Burschenschafter an der TU geschrieben (https://tuwien.gras.at/burschibummel-22-6-16/), welches damals dazu geführt hat, dass einer Studierenden ein Hausverbot von 24 Stunden während der Prüfungszeit erteilt wurde – weil sie sich lautstark und gewaltfrei gegen die Rechtsextremen positioniert hat.

Schlussendlich haben wir in einem Artikel (https://tuwien.gras.at/braune-flecken/) im September 2016, angeregt und unterstützt durch eine Sendung auf Ö1, eine kurze Übersicht über die TU, ihr Sein im und ihren Umgang mit dem Nationalsozialismus seit 1945 gegeben.

Unser Fazit der vergangenen 2 Jahre ist, dass die Aufarbeitung der Vergangenheit und ein Widerstand gegen den momentanen Rechtsruck scheinbar keine Priorität sind. Wenige einzelne Akteur_innen setzen sich kritisch mit der Materie auseinander, ihre Ergebnisse und ihr Widerstand erhalten jedoch wenig bis keine Unterstützung vom Rektorat, der HTU oder der GUT.

Mangels jeglicher Bemühungen von Seiten des Rektorats und der GUT gegen den Bummel rassistischer, sexistischer, antisemitischer und lgbtq-feindlicher Mitglieder des Korporationsrings aktiv zu werden, müssen wir nun zu dem Schluss kommen, dass sich antifaschistisch engagierte Studierende an der TU nicht nur nicht mehr sicher fühlen können, sondern auch von der TU völlig im Stich gelassen werden.

Am Mittwoch, dem 15.März 2017 fand erneut der Burschibummel an der TU statt. Einige Aktivist_innen versuchten zumindest die vorbei gehenden Student_innen über das Treffen rechtsextremer Studenten vor der antifaschistischen Architektur Fachschaft zu informieren.

Studierende reagierten absolut geschockt und überrascht: „Wieso dürfen die das? Was machen die an unserer Uni? Solche Gruppen gibt es hier tatsächlich?“ waren einige von vielen Fragen, die gestellt wurden.

An diesem Tag war beim Burschibummel zum Beispiel auch ein Mitglied der Identitären Bewegung (http://recherchewien.nordost.mobi/2014/12/tuerchen-nr-1-alexander-schleyer/) dabei, der auf sozialen Medien regelmäßig menschenverachtende Kommentare tätigt: „Ich schreibe über antirassistische Bildungsarbeit und hab‘ mich selten so verbiegen müssen. Dieser Scheiß von Gleichheit geht mir dermaßen auf den Sack,[…]“ und vor schlägt Zäune, über die verzweifelte Flüchtende klettern, unter Strom zu setzen.

Die TU ist kein sicherer Ort für Studierende, die nicht in das Weltbild von rechtsextremen Burschenschaftern passen, solange sich das Rektorat, die GUT und die HTU nicht öffentlich sichtbar gegen Rechtsextremismus, Rassismus, Antisemitismus, Sexismus und LGBTQIA-Feindlichkeit aussprechen und aktiv werden. Wenn Hausverbote in der Prüfungszeit riskiert werden müssen, um Widerstand gegen Burschenschafter zu leisten und Mitarbeiter_innen der TU argumentieren, dass Rechtsextreme durch die Meinungsfreiheit geschützt wären, ist es schon 5 nach zwölf. Menschenverachtende Ideologien wie die von Rechtsextremen sind keine Meinungen, sie sind eine Gefahr für unsere Demokratie, eine Bedrohung der Menschenrechte.

Wir fordern hiermit erneut das Rektorat, die GUT und die HTU dazu auf, antifaschistisch Position zu beziehen.
Um es mit den Worten von Desmond Mpilo Tutu zu sagen:

“If you are neutral in situations of injustice, you have chosen the side of the oppressor.”

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UV-Sitzung am 24.3.2017

Mandatsverteilung TU-UV 2015-17 Die 8. ordentliche UV-Sitzung der Exekutivperiode 2015-2017 wurde für den 24.3.2017, 13-16 Uhr, angekündigt. Sie findet im Sitzungszimmer des Rektorats Hauptgebäude im 2. Stock statt.

Auf der Tagesordnung stehen unter anderem die Anhebung der Mensensubvention, das „Ich war wählen“-Dankeschön, der INTU-Aufsichtsrat sowie der JUNOS-Antrag, der in der letzten UV-Sitzung vertagt worden war.

Wir halten euch während der Sitzung wie immer auf Twitter (https://twitter.com/tu_gras) auf dem Laufenden – aber freuen uns auch auf euren persönlichen Besuch!

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